EIPP_HyperRapid

HyperRapid (EUIPO No. 018153765, pending)

Im HyperRapid gibt es kein Chocking (Kantrowitz-Limit). Ziel sind Fahrgeschwindigkeiten, die weit über der Schallgeschwindigkeit in einer Flüssigkeit liegen, d. h. 340 m/s in der Luft, 970 m/s in Helium oder 1200 m/s in Wasserstoff. Es wird davon ausgegangen, dass 1800 m/s (d.h. 6500 km/h) technisch und in Bezug auf den Passagierkomfort möglich sind.

Die aerodynamische Herausforderung des HyperRapid besteht in der Erzeugung und Aufrechterhaltung eines nahezu vollständigen Vakuums, mit dem das Fahrzeug wie in der Thermosphäre (etwa 200 km Höhe) fahren kann. Weitere technische Knackpunkte sind die Technologien für die Röhre, das Fahrzeug sowie Sicherheits- und Komfortaspekte. Ich habe dafür technische Lösungen entwickelt.

Für Investoren, die daran interessiert sind, das ultimative (in Bezug auf Niederdruck und Hochgeschwindigkeit) terrestrische Transportsystem zu erschaffen, bin ich gerne bereit, die Entwicklung des HyperRapid zu diskutieren.

1994 habe ich meine Arbeit bei SwissMetro und habe hierzu NUMSTA(R) entwickelt, das weitestgehende Simulationstool für NUMerische Simulation von Tunnel Aerodynamik auf dem Markt.

Im Verlauf dieses Projekts wurde mir klar, dass das zentrale aerodynamische Problem des Hochgeschwindigkeitstransports im Unterdruck die Luftverdrängung um das Fahrzeug ist. Daher schlug ich vor, eine Turbine im Fahrzeug zu platzieren; dieses Konzept nannte ich TurboSwissMetro (TSM).

Die TSM habe ich in einer Masterarbeit

Rudolf, Alexander (1996) Vergleich von Systemen zur aktiven und passiven Umgehung von Strömungen. Diplomarbeit (Masterarbeit). Lausanne: EPFL

und in einem Kapitel meiner Doktorarbeit

Rudolf, Alexander (1998). Simulation der kompressiblen Strömung in Tunnelsystemen, die durch Hochgeschwindigkeitszüge hervorgerufen werden. Dissertation. Lausanne: EPFL. S. 173

detailliert beschrieben.

Das wichtigste Ergebnis meiner Analysen auf der Swissmetro mit NUMSTA (R) war, dass sich die aerodynamischen Probleme mit dem Druck reduzieren lassen. Die erforderliche Leistung und der begrenzende aerodynamische Effekt des Chokings werden jedoch nicht vollständig unterdrückt, was die Geschwindigkeit immer noch begrenzt und zu einem inakzeptabel hohen Energieverbrauch führt.

Nachdem der Rummel um den HyperLoop die Idee der SwissMetro wiederbelebt hat und als Ergebnis einer großen Anzahl von Simulationen für konventionelle Hochgeschwindigkeitszüge mit NUMSTA(R), wurde mir klar, dass die Fahrzeug Aerodynamik dieses Transportmittels durch Reduktion des Druckes nahe Null fast vollständig ausgeschaltet werden kann. Dieses Konzept heißt HyperRapid und erinnert an den Transrapid, dessen bewährte Technologie zum Schweben und Antreiben eingesetzt werden soll.